Konfessionell-kooperativer
Religionsunterricht (KoKo)

 

Seit 2005 gibt es KoKo in Baden-Württemberg. Es ist eine für alle Schularten mögliche Regelform des Religionsunterrichts. Nach drei Jahren wurden die Ergebnisse und Erfahrungen mit KoKo von Fachleuten evaluiert. Danach erfolgte 2009 eine Ergänzung und Präzisierung der 4-Kirchen-Vereinbarung.

Inzwischen ist KoKo längst zu einem Erfolgsmodell geworden.

 

Änderungen ergeben sich in folgenden Bereichen:

 

  1. Die Kooperation der Lehrkräfte wird deutlicher beschrieben.
  2. Der Zeitpunkt des Wechsels der Lehrkraft wird verbindlich nach der Hälfte des Schuljahres vollzogen, wenn die Gruppenteilung dies zulässt. Ausnahmen sind möglich bei einer unterschiedlichen Anzahl von Lerngruppen in den Fächern Evangelische und Katholische Religionslehre.
  3. Die individuellen Rechte der Eltern bezüglich der Teilnahme ihres Kindes an diesem Unterricht wurden gestärkt.
  4. Bei der Zeugnisnote wird neu festgelegt, dass sich die Note an der Konfession der jeweiligen Lehrkraft ausrichtet und nicht mehr an der Konfession der Schülerin/des Schülers.

 

Vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport wurden die Verwaltungsvorschriften "Teilnahme am Religionsunterricht“ und "Zeugnisse, Halbjahresinformation und Schulbericht" geändert.

 

Zur Antragsstellung:

 

Antrag und Genehmigung beziehen sich auf einen Standardzeitraum eines Schülerjahrgangs, z.B.

  • beginnend mit der 1. Klasse Grundschule der zum Schuljahr 2018-2019 eingeschulten Kinder inkl. der 2. Klasse im Schuljahr 2019-2020
  • oder auf die 5. Klasse Gymnasium des Einschulungsjahrganges 2018-2019 inkl. der 6. Klasse im Schuljahr 2019-2020.
Da sich die Antragstellung immer auf den Schülerjahrgang bezieht, bedeutet dies:
 Der KoKo-Antrag muss jedes Jahr neu gestellt werden!

 

Die Anträge sind bis spätestens 1. März über die zuständigen Schuldekane beider Konfessionen (katholisch und evangelisch) an die jeweiligen Oberkirchenbehörden zu richten.