So können Sie nachträglich die Vokatio, die Lehr- befähigung für evangelischen Religionsunterricht, erwerben

Wichtige Information:

Ab dem Schuljahr 2019/20 wird der Vokationskurs in neuer Form eingeführt. Nähere Informationen folgen.

1.

Wer in den Kurs einsteigen möchte, meldet sich bei dem/der für ihn zuständigen Schuldekan/Schul­de­ka­nin. Er oder sie sollte Mit­glied der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sein, be­reits mindestens ein Jahr unter Aufsicht des Schuldekans Reli­gionsunterricht geben, und das zweite Staatsexamen sollte min­destens drei Jahre zurückliegen. Nach einem Beratungsgespräch kann der/die Kandidat/in in den Kurs einsteigen.

• Einstieg flexibel und jederzeit
• Mitglied der Ev. Landeskirche
• 1 Jahr eigene RU-Erfahrung
• 3 Jahre nach 2. Examen
• Anmeldung beim Schuldekan
• Beratungsgespräch
• Fortführung des RU unter Aufsicht

  des/der Schuldekans/Schuldekanin

2.

Gleichzeitig steigt man in das modulare Vokationskurssystem im Sinne von berufs-begleitenden Weiterbildungs­veranstaltungen ein. Der Vokationskurs orientiert sich an den sieben Bereichen des Bildungsplanes 2016. Jeder muss dazu Fortbildungen nachweisen, welche sowohl die theologischen Grundlagen als auch unterrichtspraktische Ideen zum jeweiligen Bereich vermitteln. 

 

• Beginn mit berufs­beglei­tenden

  Fortbildungen

3.

Enge Abstimmung mit dem/der zuständigen Schuldekan/Schuldekanin, eine kontinuierliche Kursberatung, das persönliche Gespräch sowie Unterrichtsberatung während des Kurszeitraumes sind unerlässlich.

 

• Kursberatung und Gespräch

4.

Die modulare Struktur des Vokationskurses ermöglicht den Teil­nehmenden, den Kurs mit individuellen Schwerpunkten und mit unterschiedlicher Dauer — in der Regel innerhalb von drei Schul­jahren — zu durchlaufen. Sie können sich auch länger Zeit lassen oder das Kurspensum schon in 2 Jahren erarbeiten. Damit kom­men wir der unterschied­li­chen Zeit- und Interessensituation unserer Lehrkräfte ent­gegen.

 

• Regeldauer 3 Jahre

• individuell flexible Gesamtdauer

5.

In den regionalen Fortbildungsprogrammen der teilneh­men­­den Schulde­ka­ne/Schuldekaninnen werden regel­mä­ßig geeignete Fortbildungen angeboten werden. Sie sind entsprechend als Vokationsmodule gekennzeichnet. Diese Module sind auch offen für die Teilnahme weiterer inter­es­sierter RU-Unterrichtender.

 

Folgende Schuldekansbezirke bzw. SchuldekanInnen nehmen am Modula­ren Vokationssystem teil:

 

■ Ludwigsburg und Besigheim, Dr. Johannes-Christoph von Bühler

■ Backnang und Marbach, Silvia Trautwein

■ Schorndorf und Waiblingen, Martin Hinderer

■ Ditzingen und Leonberg, Sören Schwesig

■ Vaihingen/Enz und Mühlacker, Gabriele Karle

■ Bernhausen und Esslingen, Heiner Köble

■ Kirchheim/Teck und Nürtingen, Dorothea Moser

■ Bad Cannstatt und Zuffenhausen, Dr. Uwe Böhm

■ Stuttgart und Degerloch, Hans-Peter Krüger

6.

Was wird erwartet?

■ Jeder besucht zu jedem der 7 Bereiche 1 ganztägige oder wahlweise 2 halbtägige Fortbildungsveranstaltungen. Es müssen Module zu allen Bereichen belegt werden. Die Fortbildungen können entweder bei den SchuldekanInnen, beim PTZ oder bei einer anderen landeskirchlich aner­kann­ten Bildungseinrichtung besucht werden. Dies sollte in Zwei­felsfällen vorher mit dem/der zuständigen Schuldekan/Schuldekanin be­sprochen werden. Von jeder Fortbildung benötigt man eine beglaubigte Teilnahmebescheinigung (ein Testat).

■ Darüber hinaus ist die Teilnahme an 2 theologisch-religions­pädagogischen Studien-Wochenenden zu einem der Bereiche verpflichtend. Solche Wochenenden werden regelmäßig von den SchuldekanInnen an­geboten. Werden mehr als 2 Studien-Wochenenden be­sucht, so kann ab dem dritten ein solches als 1 ganztägiges Modul zum entsprechenden Bereich angerechnet werden.

■ Des weiteren ist die Teilnahme an 6 aufeinander fol­gen­den Treffen einer Praxis-Austauschgruppe verpflichtend. Der Zeit­raum kann während der gesamten Kurszeit frei gewählt werden. Solche Praxis-Austauschgruppen werden von den SchuldekanInnen regelmäßig angeboten.

 

 

• insgesamt 14 halbtägige oder

  7 ganztägige Fortbildungen

  zu den Bereichen (Bildungsplan)

• alle 7 Bereiche müssen

  gleichwertig vorkommen

• freie Wahl aus den aktuellen

  FoBi-Angeboten aller teilneh-

  menden SchuldekanInnen oder

  des PTZ.

 

• 2  Studien-Wochenenden

 

 

 • 6 Treffen einer Praxis-

     Austauschgruppe

7.

Wenn alle Kursleistungen erbracht und nachgewiesen sind, findet ein Vokationsgespräch mit dem/der zustän­di­gen Schuldekan/Schuldekanin statt. Daraufhin kann die Vokatio beim OKR beantragt werden. Die Verleihung der Vokatio soll bei dem/der jeweils zuständigen Schuldekan/Schuldekanin im Rahmen des örtlichen Vokations­gottes­dienstes stattfinden.

 

• Vokationsgespräch bei

   Schuldekan/Schuldekanin

• Vokationsantrag an den OKR

• Vokationsübergabe im örtlichen

  Vokationsgottesdienst

8.

Die Kosten für das Wochenende sowie die Fahrtkosten zu den Kursen können leider nicht erstattet werden.